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Geschichtliche Daten

Geschichtliche Daten für Stagira

Die Stadt wurde um 655 v. Chr. von ionischen Siedlern der Insel Andros gegründet. Später kamen auch Siedler aus Chalkida hinzu. Nach den persischen Kriegen sind auch Stagira Mitglied der ersten Athener Allianz geworden, mit den üblichen Beiträgen in die Gemeinschaftskasse.

Während dem Krieg um Pelopones, genaugenommen um 424 v. Chr., rebellierte die Stadt gegen die Athener und schloss sich den Spartanern an. Diese Ereignis erboste die Athener sehr, welche daraufhin sofort die Stadt belagerten, dies aber ohne ein Resultat.

Später ist Stagira in den chalkidonischen Bund beigetreten, in die Konföderation aller chalkidonischen Städten, welche den Hauptsitz in Olinthos hatte.

Um 349 v. Chr rebellierte die Stadt und in Folge erlag sie dem König von Makedonien, Philipp ll., der sie auch vollkommen zerstört hatte, nur um sie ein paar Jahre später zu Ehren von Aristoteles wieder zu errichten.

Es sieht so aus, dass durch diese Zerstörung von König Philipp ein Zeichen gesetzt wurde, für den Beginn des Verfalls der Stadt, welche anfing immer mehr zu verkümmern. So hat der Geologe Stravon, der in der Zeit um Christus lebte, in seinen Unterlagen notiert, dass zu seiner Zeit Stagira schon verwüstet war.

Ungefähr 1000 Jahre später wird an der gleichen Stelle der Fund einer mittelalterlichen Festung erwähnt, die erst „Livasdias" und später „Lipsasda" hieß.

Zu dieser Festung gehören offensichtlich die wenigen Bauwerke an der Spitze des nördlichen Hügels, sowie der byzantinische Mauer ,welche zu Beginn schon erwähnt wurde. Uns wurde auch die Information gegeben, dass zur Zeit des Klassizismus die Stagira auch den Namen Orthagoria trugen. Heute aber ist der Name falsch, hauptsächlich weil es viele Orte in der Nähe von Maroneia in Thrakien mit diesen Namen gab.

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